Im Moment am Bahnhof

ImMomentamBahnhof

„Genau genommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten Menschen bereiten sich darauf vor, demnächst zu leben.“

Jonathan Swift

Heute Morgen als ich durch den Zürcher Hauptbahnhof gelaufen bin, ist mir wieder mal etwas aufgefallen: Viele Menschen laufen vor sich hin, ohne eigentlich zu schauen wohin sie laufen. Sie laufen, als wären Sie in einem Automatikmodus. Ich habe mich gefragt, wo ihre Gedanken sind. Schon im Wochenende? Schon bei der Arbeit? Vielleicht aber auch irgendwo verloren in trivialen Dingen: wo muss ich umsteigen, erwische ich den Zug, was koche ich heute Abend ect.
Vielleicht beschäftigen sie sich auch mit der Zukunft und was sie eines Tages machen, wenn sie nicht mehr zur Arbeit „müssen“.
Das was im jetzigen Moment passiert, im Jetzt, wird gar nicht wahrgenommen. Schade eigentlich.
Ich musste grinsen 🙂

Wie viele male lief ich auch schon so durch den HB?

Ein Gedanke zu „Im Moment am Bahnhof“

  1. Es verlieren sich alle in ihrer alltäglichen Hektik und dem Zwang etwas erledigen zu müssen, die Angst zu spät zu kommen, etc., sie leben stets in der Zukunft während sie warten, denken Sie übers essen nach, beim Essen schon über die nächsten Aufgaben. Ich habe gelernt lieber wach und achtsam durch den Tag zu gehen, als blind dem Plan oder der Routine zu folgen und tolle Dinge zu verpassen. Loslassen schafft Platz für Neues und davon gibt es so viel.

    Es ist so einfach und doch hab ich lang gebraucht um es zu entdecken😊

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